| Altenthann - Malerisch und trotzdem stadtnah |  |
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Lage
Die Gemeinde Altenthann liegt malerisch eingebettet nur 20 km nordöstlich von Regensburg im Vorderen Bayerischen Wald, dem sogenannten Vorwald. Fernab vom lauten Verkehr, umgeben von Wäldern und in einer Höhenlage von 500 Metern, bietet der sympathische Ort Erholung zu jeder Jahreszeit.
Infolge seiner beglückend-schönen Lage, umgeben von einem weiten Hügelland mit Ausblick auf die großen Waldungen des fürstlichen Tierparkes und den im Nordwesten liegenden Jugenberg, ist der Vorwaldort Altenthann heute ein gern gesuchtes Wanderziel und ein Eldorado für Erholungssuchende.
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Busverbindung:
Regensburg – Altenthann (Pfaffenfang) - RVV-Linie 36
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Aktivitäten
Das Gebiet eignet sich hervorragend zum Abschalten, Wandern und Radfahren. Die Wege führen über aussichtsreiche Höhen mit wunderbarer Fernsicht, durch schattige Täler und entlang von urigen Bächen. Eine Wanderung durch das Otterbachtal ist eine besondere Empfehlung.
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Sieben wundervolle Wanderwege, deren Beschreibung Sie auf der Seite mit den Rundwanderwegen finden, erschließen die Altenthanner Vorwaldidylle, führen zu zahlreichen Naturdenkmälern sowie landschaftlichen Besonderheiten und leiten teilweise mit Hilfe des Rittersymbols zu Burgruinen (Regensburger Burgensteige).
Der Otterbach (unser Bild links) hat seinen Ursprung im Vorderen Bayerischen Wald am Zusammenfluss von Weismühlbach und Steinbach in Süssenbach. Er fließt durch Süssenbach, Forstmühle, Bruckhäusl, Unterlichtenwald, Hammermühle und mündet dann bei Sulzbach in die Donau. Nebenbäche sind der Sulzbach, der Karlswiesbach, der Himmelsmühlbach und der Starzenbach. Zwischen Hammermühle und Forstmühle führt entlang des Baches ein beliebter Wanderweg.
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Weithin bekannt ist auch das Heimatmuseum des Landkreises Regensburg in Altenthann. Mehr als zwanzig Jahre lang sammelte der 1987 verstorbene Lehrer und Kreisheimatpfleger Hans Hemrich in Altenthann Objekte aus dem bäuerlichen Bereich. Das Museum zeigt die ländliche Kultur in der Zeit vor der Industrialsierung sowie den tief greifenden Wandel durch die Mechanisierung, Elektrifizierung, neue Verkehrswege, neue Kommunikationsmöglichkeiten und neue inustriell hergestellte Produkte. Ein Besuch lohnt sich!
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Veranstaltungen
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| 21. Januar 2012 |
Faschingsball in der Mehrzweckhalle |
| 4. Februar 2012 |
Feuerwehrball in der Mehrzweckhalle |
| 8. Februar 2012 |
Weiberfasching in Mainsbauern |
| 19. Februar 2012 |
Kinderfasching in der Mehrzweckhalle |
| 20. Februar 2012 |
Rosenmontagsball in der Mehrzweckhalle |
| 24. März 2012 |
Starkbierfest in der Mehrzweckhalle |
| 1. - 3. Juni 2012 |
100-jähriges Gründungsfest des KRV Altenthann |
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Sehenswürdigkeiten
Der Naturpark Vorderer Bayerischer Wald, wie auch das Landschaftsschutzgebiet Fürstlicher Thiergarten, liegen nur wenige Kilometer entfernt, ebenso die Walhalla in Donaustauf (Walhalla-Verwaltung Tel. 09403/96 16 80) oder das Baierweinmuseum in Bach a. d. Donau (VG Tel. 09403/950 20). In Donaustauf gibt es eine Burgruine, die tagsüber besichtigt werden kann, zudem findet sich im Fürstengarten Donaustauf ein "Chinesischer Turm" (Infos: Franz Kastenmeier, Tel. 09403/18 96). In Bach a. d. Donau befindet sich zudem ein Schmucksteinbergwerk, das mit Führungen (vom 1.4. - 1.11. jeweils Donnerstags - Sonntags und Feiertags um 10.00 und 17.00 Uhr) besichtigt werden kann. Info: Tel. 09403/96 10 73 und Tel. 0921/6 48 10. Empfehlenswert auch die Wanderung durch den Geopfad in der Tegernheimer Schlucht.
Sehenswert sind auch die Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Altenthann, die Herz-Jesu-Kirche in Heuweg und die Kapelle St. Johann Baptist in Lichtenberg. Wer sich weiter für Kunst interessiert, der kann auch der Kunstgalerie Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler (Tel. 09408/13 16) in der Altenthanner Str. 1, in Adlmannstein zwischen Altenthann und Bernhardswald gelegen, einen Besuch abstatten.
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Burgstall Lichtenberg und Kapelle St. Johann Baptist
Erbaut um 1160, Niedergang im 14. Jahrhundert;
Von der um 1160 errichteten Burg der Lichtenberger ist noch die Befestigung aus zwei Wällen und einem Graben erkennbar. Vielleicht steht das gotische Kirchenschiff der ehenmaligen Burgkapelle St. Johannes d. T. auf den Fundamenten des Pals. Der zur Burg gehörige Hof wurde 1730 neu gebaut.
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Heimatmuseum des Landkreises Regensburg in Altenthann
Das Museum zeigt die bäuerliche Arbeit, das Handwerk und das Alltagsleben der Landbevölkerung vor der Industriealisierung.
Öffnungszeiten: Sonntags von 13.00 - 16.00 Uhr
Führungen: Führungen für Schulklassen und Gruppen jederzeit nach vorheriger Anmeldung möglich unter Tel. 0 94 08 / 9 12.
Heimatmuseum Altenthann, Vorwaldstraße 22, 93177 Altenthann
weitere Infos: www.landkreis-regensburg.de
Tel. 0 94 08 / 9 12
Im sehenswerten Heimatmuseum ist eine Sammlung handwerklicher und bäuderlicher Gerätschaften zu besichtigen. Sie vermitteln einen tieferen Einblick in die Entwicklung des Vorwaldes und in die Bräuche früheren Generationen.
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Verpflegung und Unterkunft

Bürgerliche Gasthöfe, gepflegte Privatquartiere und Ferienwohnungen erwarten den Erholung suchenden Gast. Ferien auf dem Bauernhof versprechen ein besonderes Erlebnis.
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Geschichte
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Altenthann (Alter Tannenwald) verdankt sein Entstehen einem Schloß. Im 12. Jahrhundert wird als Besitzer des Schlosses Otto von Altenthanna genannt.
Da die Bedeutung des Schlosses gering war, entwickelte sich erst im Laufe des 17. Jahrhunderts aus dem kleinen Dörfchen ein ansehnliches Dorf.
Seit 1989 ist in Altenthann das Heimatmuseum des Landkreises Regensburg eingerichtet.
Zu der Gemeinde Altenthann gehören heute auch die Ortsteile Pfaffenfang, Lichtenwald und Forstmühle.
Der Ort hat derzeit ca. 1.600 Einwohner.
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Der Burgstall Oberlichtenwald, auch Burg Lichtenwald genannt, ist eine abgegangene Burg im Südteil des Ortsteils Lichtenwald der Gemeinde Altenthann im Landkreis Regensburg in Bayern.
Die Ortsburg wurde im 12. bis 13. Jahrhundert von den Herren von Lichtenberg erbaut und wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwähnt. Im 14. bis 16. Jahrhundert war die Burg im Besitz der Herren von Zenger und ist Ende des 16. Jahrhunderts verfallen. 1838 wurde der Bergfried abgebrochen.
Die einstige Burganlage verfügte über eine 100 mal 40 Meter große Kernburg, eine 175 mal 130 Meter große Vorburg mit künstlichen Burggräben an der Nordost- und Südwestseite sowie einen Bergfried auf einem Turmhügel bei dem Haus Nr. 21.
Auszug aus dem Buch "Die Oberpfalz" über die Geschichte von Altenthann (Fritz Forster)
Mit Bestimmtheit lässt sich behaupten, dass das landschaftlich überaus reizvolle Pfarrdorf Altenthann im bayerischen Vorwald seinen Ursprung aus regensburgisch-bischöflichen Verleihungen geschöpft hat. Ebenso wie auch die in der Umgebung liegenden Ortschaften Adlmannstein, Bernhardswald, Brennberg, Lichtenberg und Lichtenwald mit allen zugehörigen Dörfern, Weiler und Höfen war Altenthann ein Urbestandteil des wilden Staufer Forstes. Erst als diese ausgedehnte Waldwildnis vor vielen Jahrhunderten durch "Colonien" und Verleihungen an Adelige belebt wurde, zog das Hochstift zu Regensburg in der Folgezeit größeren Gewinn.
Im Jahre 914, als König Konrad I. (911 bis 918) den wilden Staufer Forst dem Regensburger Bischof Tuto (894 bis 930) zum Geschenk machte, nahm die teilweise Urbarmachung ihren Anfang und wurde unter Tutos Nachfolgern vorangetrieben. Unweit von Altenthann, das soviel wie "Siedlung im alten Tannenwald" bedeutet, weisen vor allem die Ortschaft Reiting und die Einöde Roithof auf die Rodungstätigkeit in diesem Gebiet hin.
Einem Schloß, das vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut wurde, verdankt der Vorwaldort Altenthann seine Entstehung. Eine alte Schloß-Beschreibung, die etwa aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt, zeigt uns die wechselvolle Geschichte dieses Edelsitzes auf:
Während des dreißigjährigen Krieges brach großes Leid über Dorf und Schloß Altenthann herein. Die Schweden - von Thumstauf herkommend - durchzogen plündernd das Vorwaldgebiet und steckten 1634 das Schloß in Brand, welches später wieder aufgebaut und 1664 samt Ortschaft und Hofmark an das einige Kilometer entfernt liegende Benediktinerkloster Frauenzell verkauft wurde. Von dort ging bereits seit dem Jahre 1628 die seelsorgerische Betreuung Altenthanns aus. 1742 durchzogen aufgrund des österreichischen Erfolgekrieges französische Soldaten Altenthann von Kürn herkommend und 1809 waren es erneut die Franzosen, die nach der Schlacht bei Abensberg und Eggmühl die geschlagenen Österreicher über Kürn, Altenthann und Frauenzell verfolgten und unsagbares Leid und große Armut über das Dorf brachten.
Erst durch die Säkularisation 1803 wird Altenthann vom Kloster Frauenzell losgelöst.
1712 wurde eine Pfarrkirche errichtet, die nach dem Brande von 1832 rasch aufgebaut wurde und in den Jahren 1905/06 erweitert wurde. Dem Besucher bietet sich heute ein imposantes Gotteshaus, das mit seinem Zwiebelturm weithin in die Gegend grüßt.
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