Wiesenter Schloss mit Hudetzturm im Vorderen Bayerischen Wald
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Bernhardswald - unbelastete Natur vor den Toren des Weltkulturerbes Regensburg
Alte Hofmark in Bernhardswald Ortsansicht Bernhardswald Schloss Kürn


Lage

Bernhardswald WappenDie Gemeinde Bernhardswald liegt im  Nordosten  des  Landkreises  Regensburg inmitten der reizvollen Landschaft des Bayerischen Vorwaldes. Nur knapp 15 km von Regensburg entfernt (Anbindung an die B 16) und angrenzend an den Landkreis Cham, ist die Gemeinde Bernhardwald ein Magnet für viele, die sowohl die Vorzüge des städtischen Angebotes als auch des ländlichen Lebens genießen wollen. Im Osten ist die Bergkette des Bayerischen Waldes zu sehen.

Diese Gegend, in der sich Felder, Wiesen und Wälder ständig abwechseln, wurde zu einem begehrten Wohnsiedlungsgebiet. Auch für Gewerbeansiedlungen wurde eine günstige Möglichkeit direkt an der B 16 geschaffen.

Im Gemeindegebiet findet nicht nur die Bevölkerung Regensburg ideale Naherholungsbedingungen, sondern auch der Urlauber, der von weiter herkommt, wird bald feststellen, wie schön es ist, die Vorzüge des ländlichen Lebens zu genießen, aber auch nicht weit nach Regensburg zu haben: eben unbelastete Natur vor den Toren des Weltkulturerbe Regensburg.

Die Gemeinde Bernhardswald deckt die volle Bandbreite der  täglichen Versorgung mit Supermärkten, Arztpraxen vom Allgemeinarzt über den Zahnarzt bis hin zum Kinderarzt, Freizeit- und Sportanlagen ab. Mit insgesamt 2  Schulen  und  3  Kindergärten  in  den Orten  Bernhardswald,  Pettenreuth,  Kürn  und  Lambertsneukirchen  und  einer  seniorengerechten Wohnanlage  „Am Kamillenhof“ sowie dem Caritas-Alten-Pfegeheim  „St. Bernhard“  in Bernhardswald  legt man  im sozialen Bereich gleichermaßen Wert auf eine ausgewogene Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung.


Busverbindung:

Regensburg – Bernhardswald (RVV-Linie 34)


Aktivitäten

Das Freizeit- und Sportangebot wird insbesondere auch durch die breit gefächerte und engagierte Vereinslandschaft im ganzen Gemeindegebiet bereichert. Aktivitäten, wie Radfahren, Nordic-Walking und ausgewiesene Wanderpfade gehören ebenso zum Angebot wie gespurte Langlaufloipen im Winter.

Bernhardswald Otterbachtal

Zwei wundervolle Wanderwege, den Rundweg Hauzenstein sowie den Adlmannsteinweg, erschließen die Bernhardswalder Vorwaldidylle und führen zu zahlreichen Naturdenkmälern und landschaftlichen Besonderheiten. Durch das Gemeindegebiet von Bernhardswald geht auch der Donaustaufer Burgensteig, der mit Hilfe des Rittersymbols zu verschiedenen Burgruinen (Regensburger Burgensteige) leitet.

Entlang des Bauchlaufes bei Adlmannstein (unser Bild links) kann bei ausreichend Schnee wundervoll die Landschaft beim Langlauf genossen werden. Darüber hinaus wird Bernhardswald auch gerne von Pferdefreunden besucht. Der Reiterhof Ühlin ist Versammlungsort der Pferdefreunde Bernhardswald und das Pferdegestüt der Seiler'schen Gutsverwaltung ist Reiterhof und Zuchtbetrieb zugleich.

Besonders beliebt ist das Nordic Walking und Radfahren am Radwanderweg, der auf einer Länge von 40 km, größtenteils unasphaltiert auf einem stillgelegten Bahndamm, von Regensburg nach Gonnersdorf führt. Ca. 9 km von Regensburg entfernt beginnt der Bahnradlweg und führt durch die ursprüngliche Natur des Vorderen Bayerischen Waldes. Der Radweg führt durch die Vorwaldgemeinden Bernhardswald, Wald, Zell und Falkenstein.

Heimatmuseum Altenthann

Weithin bekannt sind auch die Theateraufführungen der Theatergruppe Kürn e.V. mit Vorsitzendem Werner Fischer, zugleich 1. Bürgermeister der Gemeinde Bernhardswald, die im Frühjahr und Herbst mit Aufführungen erfreuen.
Allemal einen Besuch wert ist auch das Heimatmuseum des Landkreises Regensburg, das in der Nachbargemeinde Altenthann beheimatet ist. Das Museum zeigt die ländliche Kultur in der Zeit vor der Industrialsierung sowie den tief greifenden Wandel durch die Mechanisierung, Elektrifizierung, neue Verkehrswege, neue Kommunikationsmöglichkeiten und neue inustriell hergestellte Produkte.


Veranstaltungen
 

Winterimpressionen aus Bernhardswald Fasching Winterliche Impressionen aus Bernhardwald
21. Januar 2012
21. Januar 2012
28. Januar 2012
28. Januar 2012
4. Februar 2012
10. Februar 2012
11. Februar 2012
18. März 2012
29. April 2012
4. Mai 2012

Sehenswürdigkeiten

Der Naturpark Vorderer Bayerischer Wald, wie auch das Regental mit seinen Klöstern Reichenbach und Walderbach liegen nur wenige Kilometer entfernt, ebenso die UNESO-Welt-Kulturstadt Regensburg mit seiner einzigartigen vollständig erhaltenen mittelalterlichen Charakter. Darüber hinaus bieten die vielen Kirchen, Kapellen und Klöster in Bernhardswald und seinen Gemeindeorten sowie die Alte Hofmark in Bernhardswald und das Schloss Kürn historische Zeugnisse früherer Siedlungsgeschichte.

Hier die sehenswerten Kirchen:
Katholische Pfarrkirche St. Bernhard in Bernhardswald
Katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Kürn
Katholische Pfarrkirche St. Lambert in Lambertsneukirchen
Katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Pettenreuth
Parleithner Kirche (Nähe Pettenreuth
Ehemalige Kleinburg mit Kirche zu Lichtenberg

Schloss Kürn

Schloss Kürn

Das einstige Schloss Kürn wurde 1197 erstmals durch die Edlen von Kürn erwähnt. 1689 brannte das Schloss und 1825 wurde es bei einem erneuten Brand völlig zerstört. 1826 wurde das heutige Schloss, eine klassizistische Vierflügelanlage mit Walmdach neu erbaut und dient seit 1955 dem Reichsgrafen Leopold von Waldersdorff als Wohnsitz!!
Privatbesitz: nur Außenbesichtigung möglich!
Der Ortsteil Kürn liegt 5 km nordwestlich von Bernhardswald. Das Schloss liegt im Süden von Kürn am Schlossplatz 1.

ehemaliges Schloss Adlmannstein

Erbaut im 14. Jahrhundert, zerstört 1636 bis 1638, Abbruch nach 1838. Spätmittelalterliche Burg, erstmals 1366 genannt. Im 30-jährigen Krieg wurde Adlmannstein völlig verwüstet und nahezu entvölkert. Die kleine Burg stand bis ins 19. Jahrhundert auf der Spitze einer Hügelzunge. Von den Mauern sind größere Teile erhalten.
Haus Nr. 18: ehemalige Schlosswirtschaft
Haus Nr. 21 und 21 1/2: Reste der Ring- und Zwingmauern der ehemaligen Burg, spätmittelalterlich; z. T. durch die Häuser 21 und 21 1/2 überbaut.

Burgmauerreste des Schlosses Adlmannstein
Alte Hofmark Bernhardswald

Alte Hofmark in Bernhardswald

Vor 15 Jahren kaufte Familie Stangl das mittelalterliche Bernhardswalder Wahrzeichen, das erstmals im Jahre 1362 urkundlich erwähnt wurde, und hat das verbliebene Gebäude der alten Hofmark in Bernhardswald in einer aufwendigen Sanierung in seinen früheren Zustand versetzt und damit dem historisch bedeutsamen Bauwerk seine Bestimmung zurückgegeben. Lange Jahre hieß es in Bernhardswald, es gäbe keine historisch bedeutsamen Bauten mehr im Ort. Aber nun sind die Einwohner in der Vorwaldgemeinde sehr stolz auf ihre neue alte Hofmark.
Dank Familie Stangl ist Hofmark in Bernhardswald wieder ein Schloss.

Gestüt der Dr. G.J. Seiler'schen Gutsverwaltung, Wolfersdorf

Das ehemalige Schlossgut und frühere Besitz der bayerischen Herzöge bietet unerschöpfliche Ressourcen bezüglich Zucht und Haltung von hochwertigen Pferden. Zum Gutsbetrieb gehören fast 200 ha Land- und Forstwirtschaft.
Das Gestüt besteht zum einen Teil aus einem Zuchtbetrieb mit eigenen hochwertigen Zuchtstuten und jungen Nachwuchspferden der Rassen Bayerisches Warmblut und Shagya-Araber. Desweiteren bietet das Gestüt eine Pensionspferdehaltung und Turnier- und Freizeitreiter finden dort eine qualitativ sehr hochwertige Reitanlage vor.

Zuchtpferd Salomon Gestuet Wolfersdorf
Pferde Reiterhof Uehlin

 Pferdefreunde Bernhardswald

Verpflegung und Unterkunft für Pferd und Reiter, geselliges Beisammensein und gute Laune ist Standard beim Reiterhof Ühlin von
Angela und Horst Ühlin, Kaltenherberg 1, 93170 Bernhardswald, Tel.    09407/638.

Kunst & Antiquitäten Ernst Hingerl, Pettenreuth

Entlang des Radweges Regensburg - Falkenstein am alten Bahndamm sind auch zahlreiche Kunstobjekte des Pettenreuther Künstlers aufgestellt. 

Sein Kunst- und Antiqitätenladen befindet sich in der Hauptstr. 2, 93179 Bernhardswald - Pettenreuth, Tel. 09463/449.

Kunstobjekte des Ernst Hingerl


Verpflegung und Unterkunft

Radlbahnhof

Bürgerliche Gasthöfe, gepflegte Privatquartiere und Ferienwohnungen erwarten den Erholung suchenden Gast. Ferien auf dem Bauernhof versprechen ein besonderes Erlebnis. Für eine gemütliche Einkehr entlang des Bahnradlweges sorgt der Radlbahnhof in Hauzendorf in der Erlbacher Str. 2 (unser Bild).
Info: Tel. 0179-211 00 21.
Die Gemeinde Bernhardswald erfreut sich auch immer mehr des Besuchs von Erholungssuchenden, wobei das Angebot „Urlaub auf dem Bauernhof“ nach Zahlen des hiesigen Fremdenverkehrsvereins regen Zuspruch findet.

Geschichte


Die Geschichte der meisten Ansiedlungen reicht in das 13. und 14. Jahrhundert zurück, wo meist eine Hofmark den Ursprung für die weitere Besiedlung legte.

Die Gemeinde Bernhardswald hat derzeit mit allen Ortsteilen ca. 5.750 Einwohner und umfasst die Ort Adlmannstein, Hackenberg, Erlbach, Hauzendorf, Kürn, Lambertsneukirchen, Lehen, Lehenfelden, Pettenreuth, Samberg und Wulkersdorf.

Bernhardswald


Aus der Ortsgeschichte von Bernhardswald

Historisch  gesehen  liegt  das Gemeindegebiet  im  sogenannten  ehemals „wilden Stauffer Forst“, welcher durch Schenkung König Konrads I. im Jahre 914 an das Kloster St. Emmeram gelangte. Im Jahre 1025 wurden erstmals Gemeindeteile urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1255 erfolgte die erste Landesteilung des Herzogtums Bayern in ein Oberes Bayern (mit dem Amt Regenstauf, d. h. Pettenreuth, Hauzendorf, Kürn) und ein Niederes Bayern (mit Altenthann, Wenzenbach, Nitte-
nau und Plittling).

1308 erfolgt dann die erste Nennung eines Pettenreuther Pfarrers, da der Sohn des Pfarrers mit Bediensteten des Kürner Herren bei einem Straßenraub dabei war. Im  Jahre 1329  erfolgt  eine weitere  Landesteilung  in die  von Ober- und Niederbayern – in eine bayerische und eine pfälzische Linie. Zur „Oberen Pfalz“ gehören Nittenau, Wulkersdorf und Plitting, Pettenreuth, Hauzendorf  und  Kürn  bleiben  bei  Oberbayern;  Altenthann  und Wenzenbach bei Niederbayern.

Ein Eberhard der Klaffenberger  (Glapfenberg bei Grafenwinn)  zu Bernhardswald tritt  in einer Urkunde auf – damit  ist  im Jahre 1362 Bernhardswald erstmals erwähnt.

Im  Jahre  1394  verkaufen  die  Kürner Herrschaft  und  Burg  Kürn  an  die Paulsdorfer und ziehen sich auf ihre Burg Kürnberg bei Stamsried zurück, wo sie bald ausstarben.

Am 12. September 1504 findet bei Bernhardswald auf den Hafenreuther Feldern die Entscheidungsschlacht im Bayerischen Erbfolgekrieg zwischen Kaiser Maximilian I. und dem bayerischen Herzog Albrecht IV. einerseits und dem pfälzischen Kur­fürsten mit seinen böhmischen Bundesgenossen andererseits statt.
1623 kehrt die Oberpfalz zu Altbayern zurück.

Inmitten des 30-jährigen Krieges werden 1632 Bernhardswald, Kürn, Hauzendorf, Hauzenstein, Hackenberg und Wolfersdorf geplündert. Dies wiederholt sich 1634 in den Orten Wulkersdorf, Altenthann und Adlmannstein. 1689 fällt die Hofmark Bernhardswald durch Kauf an Franz Josef von Stingelheim. 1698 brennt das Kürner Schloss.

Im Jahre 1701 erfolgt der Bau der Kürner Kirche durch Vergrößerung einer ehemaligen Feldkapelle. 1702 im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges erfolgen in Kürn Einquartierungen und wird die Bevölkerung in der ganzen Umgebung misshandelt und ausgeplündert. 1717 Großbrand in Kürn. 1742 erfolgt der Durchmarsch einer 50.000 Mann starken französischen Armee mit Einquartierungen in Kürn, Bernhardswald, Hauzendorf und Hauzenstein, sowie die Misshandlung der Bevölkerung und damit verbunden Plünderungen dieser Orte.

1801 wird die erste Schule in Bernhardswald errichtet. 1809 quartiert sich eine österreichische Armee (60.000 Mann) in Kürn und der Umgebung ein. 1825 wird das Kürner Schloss durch Brand vernichtet. 1826 verkauft die letzte Stingelheimerin Schloss und Gut Kürn an Ritter von Stransky und dieser wiederum im Jahre 1830 an die Herrschaft von Walderdorff zu Hauzenstein.

2002 30jähriges Bestehen der Gemeinde Bernhardswald. 2004 Kulturjahr 500 Jahre Schlacht bei Schönberg 1504 - 2004. Zusammen mit der Gemeinde Wenzenbach führt die Gemeinde Bernhardswald diverse Feierlichkeiten zum Gedenken an die Schlacht bei Schönberg im Jahre 1504 durch (www.schlacht-schoenberg1504.de)

 
Bernhardswald

Gemeinde Bernhardswald
Rathausplatz 1

93170 Bernhardswald
Tel. 09407/94060
Fax 09407/940628

gemeinde.bernhardswald
@realrgb.de
 
 

www.bernhardswald.de 

 
Links
 
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