| Falkenstein - Luftkurort und Festspielort |  |
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Lage
Der Luftkurort Falkenstein liegt malerisch inmitten waldreicher Landschaft im Vorderen Bayerischen Wald, überragt von einer stattlichen Burg, die früher den Fürsten Thurn und Taxis gehörte.
Der Luftkurort Markt Falkenstein ist ein aktiver und attraktiver Ort im Vorderen Bayerischen Wald. In Falkenstein finden Sie all die Einrichtungen, die einen Ort für Einheimsche und Urlauber lebens- und liebenswert machen. Eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Allgemeinärzten, Zahnärzten, einer Apotheke, Lebensmittelmärkte, Kindergarten, Kindertagesstätte, Grund- und Hauptschule sowie einer gute Anbindung zu den Realschulen und Gymnasien in Roding und Cham. Der Ort zählt 1700, die Marktgemeinde selber 3300 Einwohner.
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Busverbindung
Regensburg – Falkenstein - RVV-Linie 5
Regensburg - Kirnberg - Falkenstein - RBO Linie 810
Roding - Michelsneukirchen - Falkenstein - Linie 280 ÖPNV
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Aktivitäten
Der Luftkurort Falkenstein bietet mit seinem Marktplatz und dem historischem Rathaus, mit seiner vollständig erhaltenen Burganlage, die vom zweitgrößten Natur- und Felsenpark umgeben ist und auf einem wildzerklüfteten Granitkegel liegt große Attraktivität. Die Burg beherbergt das Museum „Jagd und Wild“ mit jährlichen wechselnden Sonderausstellungen und von Juni bis Juli locken die Burghofspiele im romantischen Burginnenhof Besucher aus nah und fern an.
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Im Sommer bietet ein Erlebnis-Freibad mit Breitwasserrutsche, Beachvolleyball-Feld und Minigolfplatz sowie eine Kneipp-Anlage den Urlaubern und Einheimischen Erholung und Freizeitspass, im Winter derSkilift und die gespurten Loipen. Zahlreiche Wanderwege, die Möglichkeit zum Angeln sowie zum Tennis spielen runden das Angebot ab. Von Juli - September finden regelmäßig geführte Wanderungen statt.
Auch das leibliche Wohl braucht in Falkenstein nicht zu kurz kommen. Ein breites gastronomisches Angebot vom Biergarten bis zur Burggaststätte mit historischem Ambiente erwartet die Gäste. Aktive Vereine bilden das Rückgrat der Gemeinschaft und prägen das öffentliche Leben mit ihren zahlreichen Angeboten von sportlich bis kulturell.
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Falkenstein ist auch an das weitläufige Radwegenetz des Landkreises Cham angebunden. Von Regensburg nach Falkenstein radeln Sie auf der ehemaligen Bahntrasse – einem familienfreundlichen Radweg – entlang blühender Wiesen durch die waldreiche Landschaft. Von Falkenstein aus geht es auf dem anspruchsvollen Festspielradweg weiter in die Kreisstadt Cham. Von dort können zahlreiche weitere Radwege erkundet werden.
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Insgesamt 16 markierte und beschriebene Rundwanderwege erwarten Sie in Falkenstein. Sie reichen vom kurzen Spaziergang bis hin zur Tageswanderung, je nach Kondition und Zeit. Man findet eine Vielzahl von Naturdenkmälern, Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Gaststätten. Auf den ersten Blick sieht man den bewaldeten Bergrücken nicht an, dass der Vorwald "steinreich" ist. Beim Wandern im Tal der Burgen, Bäche und imposanten Felsen zeigt sich eine Fülle von Schalensteinen, Durchschlupfsteinen, Obersteinen, Riesentischen und wahrlich märchenhaften Felsformationen.
2010 konnte der Falkensteiner Kräuterwanderweg eröffnet werden, der wie viele andere Prädikats-Kräuterwege über etablierte Wanderwege führen. Neu ist die Markierung mit dem Kräuterlogo und Erklärungstafeln. Eine weitere Erlebnismöglichkeit bietet eine geführte Wanderung mit ausgebildeten Kräuterpädagogen, die die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
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In Anbindung an den „Brennberger Burgensteig“, der mit Hilfe des Rittersymbols (mit roter Feder) zu verschiedenen Burgruinen führt, gibt es in Falkenstein den Falkensteiner Burgen- und Felsensteig, markiert mit dem Ritter mit blauer Feder. Diese blaue Route führt von der Falkensteiner Burg über Sengersberg nach Zell zur Burgruine Lobenstein und trifft bei Süßenbach wieder den Brennberger Burgensteig.
Eine Besonderheit bietet auch der Schloss und Felsenpark Falkenstein, der zweitgrößte Felsenpark Bayerns.
Von Juli - September finden jeweils einmal wöchentlich dienstags geführte Wanderungen mit Herrn Rudolf Laußer statt. Treffpunkt und Abmarsch um 10 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Falkensteiner Rathaus. Festes Schuhwerk erforderlich. Die Touren dauern zwischen 3 - 4 Stunden. Unterwegs wird eingekehrt.
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Der Goldsteig gehört seit August 2007 zu den "Qualitätswegen Wanderbares Deutschland". Der Goldsteig verläuft auf rund 660 Kilometern auf drei Abschnitten durch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald von Marktredwitz bis Passau. Er ist damit der längste prädikatisierte Wanderweg Deutschlands. Der neue Qualitätsweg erfüllt die Gütekriterien hinsichtlich der Wegebeschaffenheit, der Naturattraktivität, der kulturellen Sehenswürdigkeiten und des Wanderleitsystems.
Die Südvariante des Goldsteigs verläuft durch das Gemeindegebiet Falkenstein und bietet einen bunten Wechsel von schattigen Waldwegen und frischen Wiesenwegen. Immer mit dabei sind grandiose Fernsichten, stimmungsvolle Sonnenuntergänge oder ein weiter Blick in den Gäuboden. An klaren Tagen ist sogar ein Blick auf die ferne Alpenkette möglich. Der Weg geht durch die sogenannte "Hölle" und den Felsenpark bei Falkenstein, auf und ab über Stallwang, Konzell bis Sankt Englmar. An den sonnigen Hängen und Mischwäldern des Vorwaldes stellt sich der Wanderfrühling sehr bald ein.
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Veranstaltungen
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| 21. Januar 2012 |
Neujahrsball auf Burg Falkenstein |
| 28. Januar 2012 |
Faschingsgaudi der FFW Gfäll |
| 10. Februar 2012 |
Weiberfasching in Völling |
| 12. Februar 2012 |
Kinderfasching in Gfäll |
| 18. Februar 2012 |
Sportlerball im Schröttingerbräu |
| 21. Februar 2012 |
Kinderfaschingsumzug durch den Markt Falkenstein, anschl. Kinderfasching auf Burg |
| 25. März 2012 |
Frühlingsmarkt |
| 10. April 2012 |
Osterdienstagsmarkt |
| 19. Mai 2012 |
Nordic Walking Fitness Cup - Etappe in Falkenstein |
| 20. Mai 2012 |
"Falkenstein zeigt sich"- Marktsonntag und Exaudimarkt |
| 30. Juni - 4. August 2012 |
Burghofspiele Falkenstein |
| 13. - 15. Juli 2012 |
Einweihung Gerätehausneubau FFW Gfäll |
| 20. - 23. Juli 2012 |
50jähriges Gründungsfest der Gaisbachtaler Schützen Eckerzell |
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Sehenswürdigkeiten
Der malerische Luftkurort Falkenstein im Bayerischen Wald ist weit über die Grenzen des Landkreises Cham hinaus bekannt für seine Burghofspiele. Seit 1976 bietet der romantische Innenhof der Burg Falkenstein jeden Sommer die ideale Kulisse für spannende und unterhaltsame Theaterabende.
Hier die sehenswerten Kirchen:
Pfarrkirche St. Sebastian in Falkenstein
Rokokokirche St. Valentin in Arrach
Bergkirchlein St. Peter und Paul in Marienstein
Filialkirche St. Josef in Gfäll
Missions- und Apostolatshaus der Pallottiner in Hofstetten
Christusbruderschaft in Falkenstein
Tannerlkapelle in Falkenstein
Ölbergkapelle in Falkenstein
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Markt Falkenstein - vollständig erhaltene Burganlage
Die Burg Falkenstein ist eine der wenigen vollkommen erhaltenen Burgen aus dem Mittelalter. Die Burg Falkenstein kann ganzjährig besichtigt werden. In der Burg Falkenstein befindet sich ein Jagd-Museum sowie eine Burggaststätte mit Burgpension. In Falkenstein finden Sie zudem den zweitgrößten Felsenpark Bayerns. Während der Sommermonate gibt der arkadengesäumte Burginnenhof den Hintergrund für die überregional bekannten "Burghofspiele Falkenstein.
Burgführungen ab 10 Personen: Buchung Tel. 09462/94 22 20.
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Burghofspiele Falkenstein
Anspruchsvolle Stoffe und Themen werden unter professioneller Regie durch ein engagiertes und erfahrenes Ensemble mit viel Witz, Spielfreude und Situationskomik präsentiert. Die Nähe zum Publikum im überschaubaren Burghof ermöglicht dabei einen sehr direkten und intensiven Kontakt mit den Zuschauern und schafft so die Voraussetzung für einmalige, unvergessliche Theatererlebnisse.
Die Burghofspiele Falkenstein präsentierten 2011 „Die Erfindung der Freiheit“ oder „Kann denn Fliegen Sünde sein?“ - Für 2012 wird wieder ein neues Theaterstück einstudiert. Die Aufführungen finden vom 30. Juni bis 4. August 2012 statt. Info: Tel. 09462/94 22 20.
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Alter Lokschuppen
Der frühere Lokschuppen in Falkenstein bietet ein ideales Ambiente für Ausstellungen aller Art.
Zahlreiche heimische Künstler und Vereine nutzen die Räumlichkeiten zu wechselnden Präsentationen!
Info: Tel. 09462/51 35
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Museum Jagd und Wild
Dem Besucher werden durch Trophäen und präparierte Tiere nicht nur Jagd und Natur nahe gebracht, sondern auch die Hintergründe der Jagd und die Zusammenhänge zwischen Jagd und Kultur aufgezeigt. Das Thema Jagdgeschichte behandelt die Entwicklung der Jagdwaffen sowie sowie jegliches Brauchtum über Epochen hinweg, wobei natürlich auch auf die Falknerei eingegangen wird.
Darüber hinaus geben jährlich wechselnde Sonderausstellungen einen interessanten Einblick in spezielle Details aus dem Bereich Jagd und Natur.
Das Jagdmuseum auf Burg Falkenstein wurde 2011 neu renoviert und lädt auch zu jährlichen Sonderausstellungen und Aktionstagen ein.
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Verpflegung und Unterkunft
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Für alle die nach dem Freizeitspaß Hunger und Durst bekommen gibt es in Falkenstein einladende Wirtshäuser, gemütliche Biergärten und nette Cafés.
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Partnerstädte
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Der Markt Falkenstein unterhält Partnerschaftliche Beziehungen zum Markt Falkenstein in Niederösterreich und der Ortsgemeinde Falkenstein in der Pfalz seit der 900-Jahr-Feier des Marktes Falkenstein im Jahre 1976.
1990 schloss man eine weitere Partnerschaftliche Beziehung zur Stadt Falkenstein im Vogtland.
Zudem unterhält Falkenstein eine Patenschaft mit der
2. Kompanie und seinem Kommandeur des Logistikbataillons 4, Oberstleutnant Manfred Klaffus.
Die Patenschaftsübernahme erfolgte am 31.10.2008
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Die Gründung des Ortes Falkenstein im Mittelalter
Der Ort "Volkhenstain", später "Valckhinstain, lag ursprünglich in dem von Kaiser Konrad I. im Jahre 914 dem Hochstift Regensburg geschenkten großen Reichsforst. Der damalige Bischof Wolfgang (972 - 994) war es wohl, der seine Domvögte, die Grafen von Bogen, beauftragt hatte, diesen Reichsforst urbar zu machen. Aus seiner schwäbischen Heimat war ihm die Ansiedlung von Zellnern bekannt; so finden sich im näheren Umkreis von Falkenstein nicht weniger als 30 Zell-Orte. Unter seinem Nachfolger findet sich 1074 in den Annalen des Hochstifts (heute: Bistum) die erste urkundliche Erwähnung Falkensteins als Hochstiftsvogtei.
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Die wechselnden Besitzer der Burg und Herrschaft Falkenstein vom Mittelalter bis in die Neuzeit
Falkenstein war als Schutz- und Trutzburg erbaut, nie aber selber Herrschaftssitz. Die Grafen von Bogen, ein damals mächtiges Geschlecht, aus deren Wappen später das bayerische Rautenmuster entstand, übergaben den Herrschaftsbesitz Falkenstein ihren Ministerialen zur Bewirtschaftung. Es entstand so ein Geschlecht "derer zu Valkinstein", das bis 1242 in Falkenstein regierte.
Alte BurgansichtIn seiner über 900jährigen Geschichte erfuhr die Veste Falkenstein zahlreiche Herrschaften. Bischöfe, Domvögte, Freiherren, Grafen, Herzöge, Fürsten, ja sogar Könige nannten Falkenstein einmal ihr Eigen, insgesamt 18 verschiedene Adelsgeschlechter. Am längsten auf der Burg saßen die "Törring-Jettenbachs" ("Törring-Bier!) und die Fürsten von Turn- und Taxis. 1967 schenkte der damalige Erbprinz Johannes von Turn- und Taxis die Burg Falkenstein der Marktgemeinde, die sie dann vollständig restaurieren ließ und zu einem "Haus des Gastes" ausbaute.
Im Laufe seiner langen Geschichte hatte Falkenstein viel Leid und Mühsal zu tragen. Zahllose Belagerungen, Brände, Seuchen, Hungersnöte und auch die Pest dezimierten immer wieder die Bevölkerung und ließen wenig wirtschaftliche und soziale Stabilisation erlangen. Erst mit dem Beginn des Wiederaufbaues in den 50er Jahren entwickelte sich der Markt zu einem wichtigen Umschlagplatz, der mit der angesiedelten Industrie, dem Handwerk und den Dienstleistungsbetrieben nicht nur Arbeitsplätze für seine Einwohner bietet, sondern überhaupt ein Zentrum für die umliegenden Gemeinden darstellt.
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Interessieren Sie sich für Geschichtliches? Hier gelangen Sie zur Homepage von Ingo Hein, der die Hausgeschichten von Falkenstein, zusammengetragen vom Geistlichen Rates Josef Heigl, aufgeschrieben von Hptl. Rud. Thum, hier veröffentlicht hat.
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