Urlaub im Vorderen Bayerischen Wald

 
Michelsneukirchen - abwechslungsreicher Ferien- und Wohnort mit bester Infrastruktur
Michelsneukirchen Ortsansicht Pavillon bei Michelsneukirchen Blick auf den Hinteren Bayerischen Wald
     


Lage

Michelsneukirchen WappenDie Gemeinde Michelsneukirchen liegt im Vorderen Bayerischen Wald, im Süden des Landkreises Cham mit der Bezirksgrenze zu Niederbayern. Bis zur Gebietsreform 1978 zählte die Gemeinde mit einer Fläche von 33 qkm zur zweitgrößten Landgemeinde Bayerns. Rund 1800 Einwohner leben in 53 Ortschaften, Weilern und Einöden.

Dank reger Bautätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Ort auch in der Infrastruktur gut entwickelt. Kindergarten, voll gegliederte Grund- und Hauptschule, Sportanlagen, praktizierende Ärzte, Lebensmittelmarkt, Bäcker, Metzger, Banken und viele Handwerksbetriebe bieten alles für den täglichen Bedarf.


Busverbindung

Regensburg – Falkenstein mit dem RVV - Linie 5
anschließend nach Michelsneukirchen mit dem OPNV - Linie 280

Roding - Michelsneukirchen - Linie 280 ÖPNV


Aktivitäten

17 Vereine gestalten das kulturelle Leben der Gemeinde und bieten allerhand Veranstaltungen und Feste, wo Gäste herzlich willkommen sind.

Naturdenkmäler, wie gigantische Felsformationen, der bekannte Schwammerlfelsen oder die Grotte bei Dörfling, sowie die Opfersteine bei Eidengrub lassen sich an den Wanderwegen erkunden. Ein besonders reizvolles Tal bei Kohlmühl wird von einem natürlichen Bachlauf mit Wasserfällen durchschnitten und lädt zur Erholung ein.

Wer bei seinem Aufenthalt nicht auf ein entspannendes Bad verzichten möchte, dem steht in Wörth a. d. Donau und in Roding ein Hallenbad zur Verfügung und im 10 km entfernten Falkenstein oder Roding erwartet Kinder und Erwachsene eine fröhlicher Badetag im beheizten Freibad während der Sommermonate. Ein Naturbadesee ist in Zell und in Roding. Am Neubäuer See können Sie auch Segeln und Surfen.

Radeln bei Michelsneukirchen

Auf gut beschilderten Radwanderwegen können Sie rund um Michelsneukirchen locker pedalieren (teilweis mit Bus-Transfer), knackige Mountainbike-Ritte wagen (auch mit Führung) und Langstrecken-Touren in idyllischer Bayerwald-Landschaft unternehmen (auf der Original-Europacup-Strecke des Arber-Radmarathons etwa oder rund um Roding, Etappenort der Internationalen Bayernrundfahrt).

Der Regentalradweg führt Sie von der Mündung in Regensburg bis nahe an die Quelle in Bayerisch Eisenstein, entlang am Regen, dem ursprünglichen Lebensquell des Bayerischen Waldes, an dem sich prachtvolle Zeugen aus der Vergangenheit reihen. Auf dem Donau-Regen-Radweg können Sie reizvolle Abstecher in den fruchtbaren Gäuboden im Donautal machen. Eine weitere Anbindung an den Donauradweg besteht auch vom Bahnweg Regensburg-Falkenstein aus. Der Festspielradweg führt von Falkenstein entlang der Festspielorte über Michelsneukirchen nach Cham.

Die abwechslungsreiche Hügellandschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten lässt sich auf vielen markierten Wanderwegen, deren Beschreibung Sie auf der Seite mit den Rundwanderwegen finden, erkunden.

Auch Reitfans kommen hier auf Ihre Kosten.
Reitsport Mangelkramer in Bruckmühl bietet eine Reithalle, Reitplatz im Freien, Dressurbahn, Parcours und Reitlehrer;
Familie Hemminger in Aukenzell bei Falkenstein  2 bietet : Reithalle, Reitplatz, Naturhindernisse, Kutschfahrten, Kinderspielplatz, DLG-Gütezeichen

Veranstaltungen

Quermarkt in Michelsneukirchen

 

jeden 1. Freitag/Monat
7. Februar 2016, 14 Uhr
5. Juni 2016

Sehenswürdigkeiten

Große Erfolge wurden im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erzielt.
1980 und 1986 erhielt Michelsneukirchen eine Goldmedaille auf Landesebene und
1981 und 1987 eine Silbermedaille im Bundesentscheid.

Historische Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche St. Michael, Kirche St. Ägidius in Dörfling, das alte Mesnerhaus mit seinem seltenen zweigeschossigen Mansarddachbau und Stuckfassade. Ganz besonderes Augenmerk verdient das sogenannte „Mauthäusl“ in St. Quirin, das einst als Zollstation an der Grenze von Bayern und Pfalz diente.

Hier die sehenswerten Kirchen:
Pfarrkirche St. Michael in Michelsneukirchen
Benefiziumkirche St. Ägidius in Dörfling
Kirche in St. Quirin (Querkirche)
 

Mauthäusl St. Quirin

Mauthäusl St. Quirin

St. Quirin ist ein uralter Marktplatz und war Mautstelle an der "Salzstraße" von Regensburg nach Böhmen. Das alte Mauthäusl, ein turmartiger Vierkantbau aus dem 18. Jahrhundert mit vorkragendem Dach, erinnert daran. Bis 1967 fanden hier dreimal im Jahr die berühmten Quermärkte (Stand- und Viehmarkt) statt, deren Anfänge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Vor 10 Jahren wirde der "Quermarkt" wiederbelebt und erfreut sich seither 1000er Besucher.


Pfarrkirche St. Michael


Die Pfarrkirche St. Michael mit reicher Ausstattung wurde 1707 bis 1711 als typische barocke Dorfkirche neu aufgebaut. Hochaltar mit großen Altarbild (stellt den hl. Michael im Kampf mit den bösen Geistern dar). Im Sinne der "Haager Konvention" eines der 14 schätzenswerten Kulturgüter des Landkreises Cham. Daneben Seelenkapelle, 18. Jh., Viereckbau mit Walmdach, Dachreiter, Zwiebelhaube und Ausstattung, das ursprünglich als Karner diente und 1933/34 als Kriegergedächtniskapelle gewidmet wurde. Der Michaelsbrunnen stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Am letzten Sonntag im September feiert die Pfarrei alljährlich den Pfarrpatron, den Erzengel Michael, dessen Namenstag am 29.September gefeiert wird.
 

Pfarrkirche St. Michael innen
Kirche St. Ägidius in Dörfling bei Michelsneukirchen

Kirche St. Ägidius in Dörfling

Die Benefiziumkirche in Dörfling wurde 1752 errichtet und ist dem Hl. Ägidius geweiht. Das Gotteshaus ist ein schlichter Rokkokobau mit reicher Ausstattung. Am ersten Sonntag im September feiert das Benefizium Dörfling seinen Patron, den heiligen Ägidius, dessen Gedenktag am 1. September gefeiert wird.
 

Kirche in St. Quirin

Die einschiffige Kirche St. Quirin (1332) ist ein Werk später ländlicher Gotik. Die Kirche ist dem Hl. Quirinus, Vitus und Wolfgang geweiht. Seine Dachreiter und Fenster stammen aus dem 18. Jahrhundert.
Besonders sehenswert in Michelsneukirchen in der Straubinger Str. 1 ist auch das alte Mesnerhaus. Es wurde 1789 als Schulhaus wiedererrichtet. 1830 Umbau in heutigen Zustand, 1868 rechtwinkeliger mit seltener zweigeschossigen Mansarddachbau und Stuckfassade.

Kirche St. Quirin

Schwammerlfelsen bei Michelsneukirchen


Schwammerlfelsen

Entlang des Kirnsteinweges oder des Grottenweges ist der bekannte "Schwammerlstein" - neben weiteren großen Felsengruppen - zu bestaunen. Der Schwammerlstein ist eine natürliche Formation aus zwei übereinanderliegenden grossen Steinen.
Das Naturdenkmal,  das sich im Eigentum von Johann Piendl Guthof befindet, wurde wegen seiner besonderen Bedeutung für die Allgemeinheit unter Naturschutz gestellt.


Wasserfall

Dem Wanderer erschließt sich bei Kohlmühl ein reizvolles Tal, welches von einem natürlichen Bachlauf mit Wasserfällen durchschnitten wird.
Aber auch Erdställe - kleine Höhlen, die auch als Schrazellöcher bezeichnet werden - sind im Vorderen Bayerischen Wald überall zu entdecken. Große Felsblöcke, die wahrscheinlich als keltische Obersteine dienten, sind als Naturdenkmal ebenfalls überall zu bestaunen.


Wasserfall bei Michelsneukirchen


Verpflegung und Unterkunft

Gastlichkeit

Der Tourismus hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Beherbergungsbetriebe, Privatvermieter und Urlaub auf dem Bauernhof bieten Interessantes für unsere Gäste.

In Michelsneukirchen lässt es sich gut leben und Urlaub machen, überzeugen Sie sich!


Geschichte
Ortsansicht Michelsneukirchen
Der Ort Michelsneukirchen wurde erstmals im Jahre 1231 als „Niuwenkirchen“ urkundlich erwähnt. Im 30-jährigen Krieg und den darauf folgenden Spanischen und österreichischen Erbfolgekriegen wurde die Gemeinde und Pfarrei stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde von den einstigen Grafen von Törring-Jettenbach, Burgherren von Falkenstein, im Jahre 1707 – 1711 erbaut. Ihnen wurden die Schwarzen Rauten auf goldenem Grund im Gemeindewappen gewidmet.
 

Historische Entwicklung der Gemeinde Michelsneukirchen

  • 1231 ist im Ältesten Bayerischen Herzogsurbar in dem ampte ze Chamb neben Pfaffengeswant auch Niuwenkirchen als abgabepflichtiger Ort aufgezählt. Dies ist die erste gesicherte Nennung des Ortes Michelsneukirchen.
  • 1428 wird bei einem Hussiteneinfall die Burg Falkenstein erobert. Die schutzlose Umgebung wird geplündert. Die Frauen verteidigen sich an der „Weiberwehr" der Burg mannhaft.
  • 1616 Innenund Außenrenovierung der Kirche in St. Quirin.
  • 1621 Als erstes Opfer des dreißigjährigen Krieges wird im September ein Bauernhof im bayerischen Michelsneukirchen vom Feind aus der Oberpfalz abgebrannt und das Dorf geplündert. Herzog Maximilian greift daraufhin die Oberpfalz an und erobert sie; sie verbleibt für immer bei Bayern.
  • 1633 Im November werden die Pfarrei und die Kirchen von den Schweden und ihren verbündeten deutschen Truppen furchtbar verwüstet. Viele Gehöfte werden abgebrannt, die Einwohner werden völlig ausgeplündert, so dass viele den folgenden Winter mangels Nahrung und Wohnung nicht überleben. Auch die Pfarrkirche, der Pfarrhof und das Schulhaus fallen den Flammen zum Opfer. Hunger, Angst und Schrecken sind damit nicht zu Ende, der Feind bleibt im Land. Erst 1634 brechen die schwedischen Stellungen in Bayern zusammen. Doch das Grauen nimmt kein Ende, denn Hunger und Seuchen, vor allem die Pest raffen einen Großteil der übriggebliebenen Bevölkerung dahin. Im Januar 1641 dringt der schwedische Feldmarschall Baner überraschend auf Bayern vor. Der Vorstoß wird von kaiserlichen und bayerischen Truppen zwar abgewehrt jedoch kann sich Baner für einige Wochen um Cham halten und auch Michelsneukirchen ausplündern. Wieder gehen Getreidevorräte und Vieh verloren.
  • 1647/48 sind die kaiserlichen und bayrischen Armeen im Raum Cham einquartiert und plündern und rauben fast so schlimm wie 15 Jahre zuvor die Schweden. Um eine Hungersnot abzuwenden, verteilt die Herrschaft in Falkenstein im Jahr 1649 Getreide an verarmte Untertanen.
  • 1707 beginnt man unter Pfarrer Johnnnes Poffler mit dem Neubau der Kirche, nachdem man wegen des spanischen Erbfolgekriegs, der auch in unmittelbarer Nachbarschaft wütete, den Bau jahrelang hinausgeschoben hat.
  • 1835 wird die Herrschaft Falkenstein im Zuge der Gebietsreform von Niederbayern abgetrennt und der Oberpfalz zugeordnet.
 
Michelsneukirchen

Gemeinde Michelsneukirchen
Straubinger Str. 3
93185 Michelsneukirchen
Tel. 09462/257

www.michelsneukirchen.de

 
Tourismus-Büro Falkenstein
Marktplatz 1
93167 Falkenstein
Tel. 09462/9422-20
Fax 09462/9422-29
tourist@markt-falkenstein.de

 
Links
 
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